Umgebung

Fisterra

fisterra

Geschichtlich wurde Finisterre für das westliche Ende der Welt gehalten. Die Relevanz dieses Ortes fand in den verschiedensten Epochen, Religionen und Kulturen seinen Ausdruck. Die vielen Kultstätten und Legenden legen darüber Zeugnis ab.

Vielen Jakobspilgern gilt das Kap als das eigentliche Ende des Jakobsweges, da der Camino de Santiago hier endet.

Schon der erste Kontakt mit diesem Ort ist beeindruckend. Durch die fast Insellage und die topografische Abgrenzung von Meer und Steilhang des Kaps scheint Finisterre weitab von allem Gewohnten. Der Besucher erblickt schon bei der Anfahrt eine Ansicht wie aus einem Piratenmärchen. Eine kleine Stadt mit rustikalen Mauern, mit schmalen Gässchen, mit einer romanischen Kirche auf dem Weg zum Leuchtturm (Iglesia de Santa Maria das Areas) und einer kleine Burg (Castillo de San Carlos) nahe dem Hafen, wer hätte sich als Kind ein Piratennest in der Phantasie nicht genau so ausgemalt?
Als heute noch zum grössten Teil vom Fischfang lebende Gemeinde besitzt Finisterre eine ansprechende Flotte kleiner Fischerboote, die fast bei jeder Witterung auszieht, um der grossen Nachfrage nach frischen Seedelikatessen nachzukommen.
Durch die Naturbelassenheit der örtlichen Flora und Fauna ist die Region ein Geheimtipp für Vogelfreude geworden, die an den Stränden und der Felsenküste den ornitologischen Reichtum bewundern können. Eine dichte Vegetation in Form von autoktonen Sträuchern und Waldbewuchs (Erica Tetraliz, Erica Ciliaris, brezales secos, orquídeas, retamas, endémicas de Galicia, centáureas, plantas de acantilado como Armenia y alguna plantación de pino y eucalipto) gibt den passenden Kontrast zu den ausgedehnten Sandstränden (Playas de Rostro und Langosteira).
Felseninseln (Islas Loberías, Centollo) im offenen Meer und in der weiten Bucht zwischen dem Kap Finisterre und der Sierra de O Pindo (einer Bergkette, die 627 m hoch in den Himmel ragt) sind die Brutstätten vielfältiger Mövenarten.

Historische Sehenswürdigkeiten

  • Castillo de San Carlos: Ursprünglich als militärische Befestigung zur Zeit Carlos III von Spanien erbaut, dient es heute als Fischereimuseum.
  • Iglesia de Nosa Señora das Areas: XII Jahrhundert (Monumento Histórico-Artístico): Eine denkmalgeschützte  Kirche, die durch ihre Entstehungsgeschichte romanische, gotische und baroke Stilrichtungen verbindet. Sie beherbergt den Santo Cristo de Fisterra (O Cristo da Barba Dourada),eine mittelalterliche Jesusfigur, die einen ausgeprägten lokalen Glaubensritus inspiriert.
  • El Faro de Finisterre istder historisch wichtigste Leuchtturm der Costa da Morte, wie die Küste zwischen  A Coruña und Muros wegen ihrer häufigen Seeunglücke getauft wurde.
  • Monumento al Emigrante: Eine den nach Amerika ausgewanderten Söhnen und Töchtern des Ortes gewidmete Statue.
  • Cementerio del Fin de la Tierra: Ein preisgekröntes Bauwerk von César Portela.
  • Lonja Turística: Bevor der frischgefangene Fisch in einem der vielen weit über die Grenzen Galiciens bekannten Restaurants auf den Teller des Gastes kommt,  wird er hier in dem für den Interessierten zugänglichen Fischmarkt an der Kaimauer versteigert.

Strände

Von geschütztem Baden, Tauchen, Rudern, Segeln bis Wellenreiten sind alle Aktivitäten das ganze Jahr über möglich.

  • Playa de Langosteira: Ein ca. 3 km langer geschützter Dünenstrand leicht erreichbar und flankiert von einem idyllischen Fussgänger und Fahradweg, keine 5 min vom Hotel entfernt , lädt ausgezeichnet mit der blauen Flagge für säuberste Wasserqualität zu einem ausgedehnten Bade ein. Danach zur Mittagspause (oder als Dämmerschoppen) ist eine Einkehr in einem der  Fischrestaurants an seinem Ufer gefällig.
  • Playa de Talón: Naturstrand mit kristallklarem  Wasser.
  • Playa de Corveiro: Kleiner  Strand am Fusse der  Kirche Iglesia de Nosa Señora das Areas gelegen.
  • Playa de la Ribeira: Strand im  Zentrum des Ortes.
  • Playa de Sardiñeiro: Strand des Fischerdorfes, das den gleiches Namen trägt.
  • Playa de Mar de Fora: Unser Hausstrand, ein Juwel, gefährlich und ungebändigt durch seine Brandung gleichzeitig unvergleichlich schön undHaupanziehungspunkt für alle Fans der legendären Sonnenuntergänge, die unseren Gästen unvergesslich in Erinnerung  bleiben.
  • Playa de Arnela: Offener Atlantikstrand, ein beliebtes Ziel für kleine Wanderungen, wegen gefährlicher Strömungen nicht zum Baden geeignet.
  • Playa de Rostro: Offener Atlantikstrand, ein beliebtes Ziel für längere  Wanderungen, wegen gefährlicher Strömungen nicht zum Baden geeignet.

Costa da Morte

Ist der zwischen Malpica westlich von A Coruña und dem Kap Finisterre gelegene Teil der Küste von Galicien (Spanien) im Nordwesten der iberischen Halbinsel. Ihren Namen erhielt sie wegen der schwierigen Bedingungen für die Seefahrt und den daraus resultierenden Schiffbrüchen und Toten.
Der Küstenlinie sind keine Inseln vorgelagert, sie grenzt direkt an den Atlantischen Ozean. Die grössten Buchten sind die Rías de Camariñas y de Corme y Laxe, die jedoch weniger tief ins Land eingeschnitten sind als die nordöstlich gelegenen Rías Altas und die südlich gelegenen Rías Baixas.
Die Costa da Morte ist der am weitesten westlich gelegene Küstenabschnitt Spaniens. Ihr westlichster Punkt ist das Kap Touriñán, bekannter ist jedoch das ca. 20 km weiter südlich gelegene Kap Finisterre. Dorthin führt der Camino a Fisterra, eine von Santiago de Compostela kommende Fortsetzung des Jakobsweges. Fisterra ist der galicische Name des Kaps, er leitet sich wie das spanische Finisterre vom lateinischen  finis terrae („Ende der Erde“) ab, was auf römische und vorrömische Legenden vom Ende der Welt hinweist.
Das Land wurde im Namen Jakobi christianisiert, trotzdem bewahrten die Bewohner traditionelle Vorstellungen (Santa Compaña, der Riese Pedras de Abalar und die oszillierenden Steine oder, dass der Wind wilde Albträume hervorruft).

Informationen und Reservierungen:
info@hotelmardaardora.com

Habitaciones desde 70€ noche

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